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Metall Analytik

Analytik auf höchstem Niveau

Metall Analyse auf höchsten Standard ist unser Anspruch. Unsere Analysen werden in Laboren erstellt, die in regelmäßigen Abständen, nach der ISO Norm DIN EN ISO 9001 geprüft und immer wieder bestätigt werden. Unsere Laborarbeiten werden unter der ISO/IEC 17025 ausgeführt, was der internationale Standard für die Kompetenz von Prüf- und Kalibrierlaboratorien ist. Durch die Zusammenarbeit mit unserem Analytik Partner, haben wir Zugriff auf die Gesamtpalette modernster Geräte und eine Vielzahl von gut ausgebildeten Chemikern. Die Metall-Analyse dauert 5-7 Werktage. Selbst die anspruchsvollsten Analysen sind bei uns in guten Händen.

ISO 9001 ISO 17025
Zertifiziert
10+
Chemiker
5-7 Tage
Analyse Dauer

Ablauf einer Probenentnahme

Die Probenentnahme

Eine Analyse beginnt mit der Probenentnahme. Sollten sie nur das Ergebnis einer Metallprobe erfahren wollen, so reicht es, wenn sie eine Probe zu uns senden, die analysiert wird.

Sollten sie jedoch die Qualität ihres gesamten Lots erfahren wollen, ist es unabdingbar, dass entweder die gesamte Ware zu uns oder wir zur Ware kommen um nach dem Zufallsprinzip Proben zu entnehmen. 4-6 Warenbehälter werden von uns nach dem Zufallsprinzip geöffnet und Proben entnommen. Für eine qualifizierte Analyse benötigen wir 5 Gramm einer Ware. Der gesamte Vorgang wird mit Fotos dokumentiert und nach Aufzeichnungen protokoliert. Alle Behälter werden nach der Entnahme wieder ordnungsgemäß mit ISE-Sicherheitssiegeln verschlossen und ebenfalls protokoliert. 

Beispiel einer Probenentnahme:

Sie erhalten, wenn dies gewünscht ist, mit der Analyse ein Proben-Entnahmeprotokoll. Dies beinhaltet genaues Vorgehen bei der Entnahme in schriftlicher Form mit Fotos ergänzt. Dieser Vorgang ist wichtig um einem Interessenten zu belegen, dass es sich bei der gesamten Ware um eine gleichbleibende Qualität handelt. 

Analyse Varianten

Analytische Exzellenz für Seltene Erden und hochreine Metalle

Die präzise Analyse von Seltenen Erden (REE – Rare Earth Elements), hochreinen Metallen und komplexen Materialsystemen erfordert höchste fachliche Kompetenz, modernste Labortechnik und ein tiefes Verständnis metallurgischer sowie chemischer Prozesse. Das Institut für seltene Erden und Metalle AG (ISE) hat sich gemeinsam mit seinen spezialisierten Partnerlaboren auf genau diese anspruchsvollen analytischen Aufgaben fokussiert und zählt heute zu den führenden Ansprechpartnern für hochwertige Metall- und Materialanalytik.

Im Mittelpunkt der Tätigkeit stehen die Untersuchung hochreiner Metalle, Mischmetalle, Legierungen sowie mineralischer und geologischer Proben wie Boden- und Erzmaterialien. Besonders im Bereich der Seltenen Erden gewinnen zuverlässige Analysedaten zunehmend an Bedeutung, da diese strategischen Rohstoffe essenziell für moderne Hochtechnologien, Elektromobilität, Energietechnik, Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigungs- und Halbleiterindustrien sind. Bereits geringste Verunreinigungen oder Abweichungen in der Elementzusammensetzung können die Eigenschaften und den wirtschaftlichen Wert eines Materials erheblich beeinflussen.

Um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden, setzt das ISE auf eine Kombination modernster analytischer Verfahren. Für die ultraspurensensitive Elementanalytik kommen unter anderem GD/MS (Glow Discharge Mass Spectrometry), ICP-OES (Inductively Coupled Plasma Optical Emission Spectrometry), ICP-MS (Inductively Coupled Plasma Mass Spectrometry) sowie RFA (Röntgenfluoreszenzanalyse) zum Einsatz. Diese Verfahren ermöglichen die hochpräzise qualitative und quantitative Bestimmung von Haupt-, Neben- und Spurenelementen – selbst im ppm- oder ppb-Bereich.

Besonders die GD/MS-Technologie spielt bei der Untersuchung hochreiner Metalle eine zentrale Rolle. Sie erlaubt die direkte Feststoffanalyse ohne aufwendige Probenauflösung und liefert exzellente Nachweisgrenzen für metallische Werkstoffe. Gerade bei hochreinen Metallen und Seltenen Erden ist diese Methode unverzichtbar, um minimale Kontaminationen sicher zu identifizieren und die Materialqualität zuverlässig zu bewerten.

Neben der chemischen Zusammensetzung gewinnt auch die Charakterisierung von Partikeln, Oberflächen und Materialstrukturen zunehmend an Bedeutung. Hierfür nutzt das ISE ein hochmodernes Rasterelektronenmikroskop (REM), das detaillierte Untersuchungen von Partikelgrössen, Morphologie, Oberflächenbeschaffenheit und Materialstrukturen ermöglicht. Die Kombination aus REM-Technologie und moderner Elementanalyse schafft eine umfassende Grundlage für Forschung, Qualitätskontrolle, Schadensanalytik und industrielle Entwicklungsprojekte.

Die hohe Qualität der Analysen wird durch die Zusammenarbeit mit ISO 17025 akkreditierten Laboren sichergestellt. Diese internationale Norm steht für höchste Kompetenz in Prüf- und Kalibrierlaboratorien und garantiert reproduzierbare, nachvollziehbare und international anerkannte Ergebnisse. Darüber hinaus nehmen die beteiligten Labore regelmässig an Ringversuchen renommierter Institute teil, wodurch die Genauigkeit und Vergleichbarkeit der Analysedaten kontinuierlich überprüft und bestätigt wird.

Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der fachlichen Stärke des ISE ist die wissenschaftliche Expertise der beteiligten Chemiker und Materialwissenschaftler. Die Spezialisten sind Mitglieder führender Fachverbände wie der GDCh (Gesellschaft Deutscher Chemiker) sowie der GDMB (Gesellschaft der Metallurgen und Bergleute). Durch diese enge Einbindung in wissenschaftliche Netzwerke und Fachgremien bleibt das Institut stets auf dem neuesten Stand analytischer Entwicklungen, regulatorischer Anforderungen und technologischer Innovationen.

Mit seiner klaren Spezialisierung auf Seltene Erden, hochreine Metalle und anspruchsvolle Materialanalytik verbindet das Institut für seltene Erden und Metalle AG modernste Analysentechnik mit wissenschaftlicher Kompetenz und langjähriger Erfahrung. Unternehmen, Forschungseinrichtungen und industrielle Partner profitieren dadurch von präzisen, verlässlichen und international anerkannten Analyseergebnissen auf höchstem Niveau.

Analyse verfahren

Hier kommen folgende Geräte zum Einsatz:
  • GD-MS
  • ICP-MS
  • ICP-OES

GD-MS

Glow Discharge – Massen-Spektrometrie (Festkörper-MS)

Dieses Verfahren wird ohne  chemischen Aufschluss direkt am Festkörper durchgeführt:

  •     Analyse von reinen Metalle
  •     Analyse von Metall Legierungen
  •     Analyse von nicht-leitenden Materialien
  •     Analyse von Pulvern
  •     Analyse von Drähten
  •     Analyse von (fast) allen Metall-Formen

Eingesetzt wird ein Element GD Plus Glow Discharge Mass Spectrometer (GD-MS) der Firma Thermo Scientific

ICP-MS

Massen-Spektrometrie mit induktiv gekoppeltem Plasma

Dieses Verfahren wird eingesetzt bei:   

  •     Spurenanalyse 
  •     quantitative Messung von bis zu 60 Elementen gleichzeitig 
  •     Semiquantitative Messung 
  •     Gesamtes Spektrum

Eingesetzt wird ein ICP-MS, PlasmaQuant MS der Firma Analytik Jena

ICP-OES

Emissions-Spektrometrie mit Induktiv gekoppeltem Plasma

Dieses Verfahren wird eingesetzt bei: 

  •     Analyse von Metallen 
  •     Analyse von Keramiken 
  •     Analyse von organischen Proben 
  •     Analyse von Wasser 
  •     Analyse von Lösungen 
  •     Analyse von Mineralstoffen 

Eingesetzt wird ein Spectro Arcos der Firma Spectro / Ametek